Neues Förderprogramm „Digital-Tech-to-Product“: Förderung für digitale Innovationen

Mit dem neuen Förderprogramm „Digital-Tech-to-Product“ unterstützt das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) Start-ups und KMU dabei, digitale Technologien vom erfolgreichen Proof of Concept bis zur Marktreife weiterzuentwickeln. Für den ersten Förderaufruf können Projektskizzen noch bis zum 11. Oktober 2026 eingereicht werden.

Im Mittelpunkt stehen marktorientierte Innovationen, die einen konkreten wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bedarf adressieren. Anders als bei einer reinen Technologieentwicklung folgt das Programm dem Prinzip „Market Pull statt Technology Push“: Gefördert werden Lösungen, deren technologische Machbarkeit bereits nachgewiesen wurde und für die eine nachvollziehbare Perspektive für Geschäftsmodell, Anwendung und Markteinführung besteht.

Vier Schwerpunkte im ersten Förderaufruf

Der aktuelle Förderaufruf konzentriert sich auf vier Technologiefelder:

  • Künstliche Intelligenz und KI-basierte Lösungen

  • Datenökosysteme

  • Cybersicherheit und Kryptografie

  • Cloud und Edge Computing

Ziel ist es insbesondere, digitale Lösungen nach der Technologiedemonstration bis zur vorkommerziellen Marktreife (TRL 8) weiterzuentwickeln. Projekte in früheren Entwicklungsstadien ab etwa TRL 4 oder 5 können in Einzelfällen ebenfalls berücksichtigt werden.

Digitale Souveränität als Förderkriterium

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der digitalen Souveränität Deutschlands und Europas. Antragstellende sollen transparent darstellen, welche Technologien und Komponenten eingesetzt werden und wie die geplante Lösung dazu beiträgt, Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern zu reduzieren, Resilienz zu erhöhen und technologische Selbstbestimmung zu stärken.

Bei der Auswahl der Projekte spielen insbesondere vier Kriterien eine Rolle:

Geschäftsmodell und Marktpotenzial, digitale Souveränität, Innovativität sowie der geplante Umsetzungsansatz.

Wer kann sich bewerben?

Das Programm richtet sich insbesondere an Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Bewerbungen sind sowohl als Einzelvorhaben als auch gemeinsam mit weiteren Partnern in Verbundprojekten möglich.

Das Bewerbungsverfahren erfolgt zweistufig. Zunächst wird eine Projektskizze eingereicht. Erfolgreich bewertete Vorhaben werden anschließend zur Einreichung eines vollständigen Förderantrags aufgefordert.

Bewerbung bis 11. Oktober 2026

Die Projektskizzen für den ersten Förderaufruf können bis zum 11. Oktober 2026 über das elektronische Antragssystem easy-Online eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Programm, zur Förderrichtlinie, zur Skizzenvorlage sowie zu den Förderbedingungen gibt es auf der Website des BMDS:

Weitere Informationen zum Förderprogramm:  Digital-Tech-to-Product beim BMDS 

Zum ersten Förderaufruf:  1. Förderaufruf „Digital-Tech-to-Product“ 

Förderberatung:  dttp@tuv.com 

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